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Allergie
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Die Hausstauballergie (zutreffender: Hausstaubmilbenallergie) ist eine Überempfindlichkeit auf
bestimmte Eiweiße des Kots der Hausstaubmilbe. Milbenkotallergiker reagieren mit Augentränen,
laufender Nase, Niesanfällen und Husten, in schwerwiegenden Fällen mit milbenbedingtem Asthma
und Atemnot. Bestimmte Bestandteile des Milbenkots dringen unter Umständen sogar durch die Haut
und können zu ständigem Juckreiz und Ekzemen an der Haut führen (z. B. bei Neurodermitikern).
Zu besonders heftigen Beschwerden, wie Niesanfällen oder Asthmaanfällen und Atemnot kommt es
häufig nach dem Aufwachen oder beim Bettenmachen. |
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Hausstaub-Allergiker sollten auch bei Gerichten mit Meeresfrüchten vorsichtig sein.
In Extremfällen kann es beim Genuss von Schalentieren zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen
Schock kommen. Ursache dafür ist nach bisherigen Erkenntnissen das Eiweiß Tropomyosin,
das sowohl in Milbenkot wie auch in verschiedenen Meerestieren und Schnecken vorkommt. |
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Beugen Sie Gesundheitsbeschwerden vor! Die Hausstaubmilbe selbst ist nach dem derzeitigen Wissensstand für den Menschen nicht schädlich. Die Hausstaubmilbe produziert im Laufe ihres Lebens das 200-fache ihres Körpergewichtes an Exkrementen (= Allergie auslösender Milbenkot), die zunächst in kleinen schleimbedeckten Kügelchen an Textilfasern kleben bleiben und später in pulverförmigen Feinstaub zerfallen. Dieser Milbenkot enthält das Allergie auslösende Allergen "Guanin". Wissenschaftler sind sich inzwischen einig und in einer ganzen Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen und Untersuchungen wird bestätigt, dass der Guanin haltige Milbenkot ein Gesundheitsrisiko darstellt und für das Entstehen folgender Symptome mit verantwortlich ist: |
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Für Hausstauballergiker, genauer gesagt Milbenkot-Allergiker, ist der ständige Kontakt mit dem Milbenkot aus der Matratze eine sehr ernst zu nehmende Gesundheitsgefahr. Geschwollene Augenlider, triefende Nasen, brennender Juckreiz und wundgekratzte Hautstellen sind die äußeren Anzeichen dieser Beschwerden, ein Allergieschock mit Atemnot bis zum Atemstillstand sind die Extreme. Mit einer regelmäßigen Matratzenreinigung beugen Sie einer möglichen Allergieauslösung bestmöglich vor! Oft hat der Organismus jahrelang den Milbenkot toleriert - und wie aus heiterem Himmel reagiert er plötzlich allergisch dagegen. Das Fatale daran ist, dass eine einmal entstandene Allergie gegen einen bestimmten Stoff lebenslang bestehen bleibt. Das heißt, jeder erneute Kontakt von Hausstauballergikern mit Milbenkot wird Allergiebeschwerden verursachen. |
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